Suppentag in Grengiols

Am 21. November nach der Abendmesse findet der Suppentag statt. Die Messe ist um 17.00 Uhr in der Pfarrkirche. Anschliessend ist der Suppentag. Der Erlös geht zu Gunster der Stiftung „Para los Indigenas del Ecuador“.

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Unterkunft in Mehrbettzimmer

Unterstützt werden junge Indígenas, die weit entfernt vom Kollegium wohnen und trotzdem ihren Abschluss machen wollen. Die Salesianer Schwestern bieten diesen Unterkunft und Betreuung während der Woche. So sind sie nicht (oder weniger) den schlechten Einflüssen auf der Strasse ausgesetzt. Dies ist vor allem für die jungen Frauen ein Problem. Nicht selten kommt es zu ungewollten Schwangerschaften. Die Folge ist meist, dass das Studium aufgegeben wird.

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Jahresrechnung 2014

AE – Wir haben ein sehr erfolgreiches Jahr hinter uns. Von den Sternensingern Naters , der Kirchgemeinde Naters und von der Erneuerung im Geiste  Gottes erhielten wir einige grössere Beträge.

Der grösste Teil – nämlich ca CHF 22’200 – wurden für ein Behindertenheim in Mocha, Provinz Ambato, verwendet. Vom Rest wurde einigen Studenten ermöglicht, ihr Studium zu finanzieren. Die Studenten sind uns persönlich bekannt und sie geben uns je Semester ihre Beurteilungen (Noten) ab.

01.01.14 Saldovortrag   1’887.20
  Spendeneingänge 31’557.05  
  Ausgaben Projekte -31’402.25  
  Bankspesen -58.15  
31.12.14 Saldovortrag   1’983.85

Muchas Gracias a todos los Donantes – Allen Spendern ein herzliches „Vergelt’s Gott“

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Jahresrückblick 2014

AE – Es fehlen nur noch ein paar Tage und schon ist ein eher feuchtes, aber warmes Jahr schon wieder zu Ende. Im abgelaufenen Jahr haben wir unsere Tätigkeiten nicht unbedingt reduziert, aber verändert. So waren wir dieses Jahr nur zwei Monate (April – Mai) in Ecuador.

In diesen zwei Monaten besuchte ich mit Kollegen aus dem Stiftungsrat alle aktuellen Projekte in den Provinzen Morona Santiago (Urwald), Tungurahua, Bolívar und Cotopaxi.  Seit 1 – 2 Jahren ist die Hilfe in Ecuador in bestimmten Bereichen etwas komplizierter geworden. Dies ist vor allem darum der Fall, weil die Regierung die Bereiche der Infrastruktur grösstenteils selber „managen“ will. So werden in vielen Orten die Schulen zentralisiert, was natürlich Auswirkungen auf unsere Projekte hat. Viele Schulen wurden geschlossen und darum werden heute einige Schulgebäude, die in den vergangenen Jahren erstellt wurden, für andere Zwecke verwendet. Soweit die Gebäude aber noch genutzt werden, ist das kein grosses Problem.

Wir haben noch Glück gehabt mit unserem Kindergarten. Wie die folgenden Bilder zeigen, wird der letztes Jahr eingeweihte Kindergarten genutzt, obwohl auch hier nicht ganz die vorgeschriebene Kinderzahl vorhanden ist.

Kindergarten Santo Domingo - Simiatug, Guaranda

Seit September überarbeite ich vor allem die Webseite von „Para los Indígenas“ und auch die von Ecuavision.

Wieder sind im Verlauf des Jahres zahlreiche Spenden bei uns eingegangen. Die Spenden werden  für kleinere Projekte verwendet. Vor allem sind das Reparaturen und Unterhalt von Duschen, WC und Küchen für Schulen und Kindergärten. Dazu sehen sie auch ein paar Bilder. Allen Spendern recht herzliches Vergelt’s Gott. Wir hoffen, dass Sie uns auch im nächsten Jahr wieder unterstützen.

Unterhalt und Reparaturen

Ich wünsche allen ein gesegnetes Neues Jahr – vor allem gute Gesundheit.

 

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Jahresrechnung 2013

AE – Das abgelaufene Jahr war wieder sehr erfolgreich. Total sind etwas über CHF 13’000 an Spenden eingegangen. Im gleichen Zeitraum haben wir CHF 12’500 für Projekte bzw. Stipendien ausgegeben. Im Detail sieht die Rechnung wie folgt aus:

01.01. Saldovortrag
1’023.45
Spendeneingänge  13’441.25
Ausgaben Projekte
-12’540.00
Bankspesen
-37.50 863.75
31.12. Saldovortrag
1’887.20

Danke den Spendern für das Vertrauen. Im März werden wir wieder nach Ecuador gehen, um die Projekte zu kontrollieren. Dann wird es dann wieder mehr zu berichten geben.

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Weihnachtszeit

AE – Ich habe im Internet zufällig die folgende Kurzgeschichte gesehen. Für mich zeigt sie auch, dass Hilfe (Entwicklungshilfe) nicht eine kurzfristige Hilfe ist – wir können immer und jederzeit helfen.

Langer Weg – Teil des Geschenkes

Autor unbekannt

Auf einer abgelegenen Südseeinsel lauschte ein Schüler aufmerksam der Weihnachtserzählung der Lehrerin, die gerade erklärte: „Die Geschenke an Weihnachten sollen uns an die Liebe Gottes erinnern, der seinen Sohn zu uns auf die Erde gesandt hat, um uns zu erlösen, denn der Gottessohn ist das größte Geschenk für die ganze Menschheit. Aber mit den Geschenken zeigen die Menschen sich auch untereinander, dass sie sich lieben und in Frieden miteinander leben wollen.“
Am Tage vor Weihnachten schenkte der Junge seiner Lehrerin eine Muschel von ausgesuchter Schönheit. Nie zuvor hatte sie etwas Schöneres gesehen, das vom Meer angespült worden war.
„Wo hast du denn diese wunderschöne und kostbare Muschel gefunden?“, fragte sie ihren Schüler.
Der Junge erklärte, dass es nur eine einzige Stelle auf der anderen Seite der Insel gäbe, an der man gelegentlich eine solche Muschel finden könne. Etwa 20 Kilometer entfernt sei eine kleine versteckte Bucht, dort würden manchmal Muscheln dieser Art angespült.
„Sie ist einfach zauberhaft“, sagte die Lehrerin. „Ich werde sie mein Leben lang bewahren und dich darum nie vergessen können. Aber du sollst nicht so weit laufen, nur um mir ein Geschenk zu machen.“
Mit leuchtenden Augen sagte der Junge: „Der lange Weg ist ein Teil des Geschenkes.“

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Tungurahua – Volcano

Tungurahua

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Rückblick zum Bau des Kindergartens – Geduld hat sich gelohnt

Seit 2010 halten wir uns jährlich von Dezember bis Mai als Volontäre in Ecuador auf  und unterstützen die indigene Bevölkerung (Ureinwohner). Vreny arbeitet vorwiegend mit den Frauen und lernt diese kochen, backen, Konfitüre machen, Strümpfe stricken usw. Auch erledigt sie viel Arbeit bei den Salesianer-Padres im Pfarrhaus und in der Katechese. Eddy, ehemaliger Lehrer und Hobbyschreiner, versucht die Arbeiter auf dem Bau zu einer sorgfältigeren Arbeit zu animieren, erledigt in der Stadt viele Einkäufe für den Bau und hilft im Informatikbereich. 

Kindergarten

Im Februar-März 2011, als wir uns in Ecuador befanden, haben wir angefangen für einen Kindergarten in der Gemeinde Simiatug Geld zu sammeln. Simiatug ist eine Gemeinde nicht weit vom Chimborazo (6 310 m) entfernt, dem höchsten Vulkanberg von Südamerika. Die Gemeinde umfasst ein Gebiet in der Grösse wie die Bezirke Östlich Raron und Goms zusammen. Höhenmässig erstreckt sich dieses Gebiet von 2’500 bis ca. 4’500 m über Meer. Der Hauptort liegt auf 3’200 m. In fast allen Weilern (zirka 42 insgesamt) hat es eine Schule und einen Kindergarten. Die Familien sind sehr kinderreich und so zählt fast jeder Weiler an die 100 Kinder.

IMG_7132Der Kindergarten vom Weiler Tahuato hat uns inspiriert, Geld zu sammeln, um die Situation der Kinder zu verbessern.

Unsere Familie, viele Bekannte und Freunde haben uns grosszügig unterstützt. Bald einmal hatten wir ca. CHF 15’000 beisammen. Dies veranlasste uns, nicht einen kleinen Kindergarten wie den in Tahuato, sondern einen etwas grösseren in Angriff zu nehmen. Die Bewohner vom Weiler Santo Domingo wünschten sich schon länger einen Kindergarten mit einer Küche und einem Essraum. Nach einer ersten Kostenschätzung sollte der Kindergarten rund CHF 25’000 kosten. Doch, wie teilweise auch bei uns, kommen in der Planungsphase immer neue Wünsche dazu. So kamen wir schlussendlich – inkl. WC und Duschen mit solarbeheiztem Wasser – auf eine Projektsumme von CHF 33’000.

IMG_8599Im April, kurz vor unserer Rückreise in die Schweiz, wurde mit dem Bau begonnen . Als wir im kommenden Dezember zurück nach Simiatug kamen, mussten wir feststellen, dass nicht genau nach Plan gearbeitet wurde. So wurde z.B. die Eingangstüre nicht dort gemacht, wo sie geplant war und auch der Bau des Dachs erfolgte nicht plangemäss. Flexibel muss man sein in Ecuador – das haben wir inzwischen gelernt – auch was das Leben allgemein betrifft.

In den folgenden Monaten wurde fleissig am Kindergarten weitergearbeitet. Die Bewohner wollten während der Fasnacht 2012 die Einweihung feiern. Da aber noch etliche Arbeiten nicht erledigt waren und wir mit einer unsererTöchter in Ecuador unterwegs waren, wurde die Eröffnung verschoben. Als wir Mitte Mai wieder in die Schweiz zurück kamen, fehlten IMG_7504bloss noch die Malerarbeiten und die Abschlussarbeiten in den Duschen mit den Solarpanels.

Im Dezember 2012, wieder in Ecuador, mussten wir feststellen, dass während den 6 Monaten unserer Abwesenheit nichts gemacht wurde. Wir waren nicht gerade erfreut. Schliesslich mussten wir die Abschlussarbeiten selber in die Hand nehmen. Leider stellte sich dabei heraus, dass das Flachdach, das erstellt wurde, nicht dicht war. So mussten die Solarpanels abmontiert und eine Schicht Beton abgetragen werden. (Bild: Abbruch_decke.jpg)Dann wurde eine neue Betonschicht aufgetragen, wobei wir diesmal darauf achteten, dass das Wasser abfliessen konnte und sich bei Regen keine Pfützen auf dem Dach bilden konnten. Zum Schluss wurden die Solarpanels erneut montiert. Neben den Duschen, sollen die Solarpanels auch in der Küche für warmes Wasser sorgen. Es dürfte sich in den Anden von Ecuador um die erste Kindergartenküche mit Warmwasser handeln.

Ende März hatte Eddy bei den Abschlussarbeiten einen Arbeits-Unfall, was dann zur Folge hatte, dass wir vor unserer Rückkehr nicht alles erledigen konnten, was wir gerne noch erledigt hätten. Trotzdem konnten die Arbeiten beendet werden und unser Kindergarten wurde am 23. April – nach genau 2 Jahren Bauzeit – eröffnet. Mit Padre Sandro – einem der beiden Salesianer-Padres – feierten wir eine Messe zur Einsegnung. Anschliessend gab es, wie dies in Ecuador üblich ist, ein Festessen mit „Meerschweinchen“ und Kartoffeln und eine örtliche Musikgruppe spielte zum Tanze auf. Auch die Kleinen tanzten kräftig mit.

SONY DSCWas nun noch zu erledigen bleibt: Aufräumen um das Gebäude herum. Mit diesen Arbeiten können die Einheimischen ihr Soll an Minga (Gmeiwärch) aufbessern. Die anfangs gute Mitarbeit liess nämlich während der relativ langen Bauzeit immer mehr nach, bis schliesslich niemand mehr mithalf.

In diesen zwei Jahren haben wir von vielen Bekannten und Freunden grössere und kleinere Geldbeträge erhalten. Der Kindergarten, der schliesslich CHF 36’000 kostete, konnte problemlos finanziert werden. Uns stehen sogar noch einige Tausender zur Verfügung. Mit diesen wollen wir den Salesianer-Padres – vor allem Padre Sandro – weiter unter die Arme greifen. Er hat in den letzten 2 Jahren noch andere Kindergärtenbauten in Angriff genommen. Ihm ist in der Zwischenzeit das Geld ausgegangen und es konnten einige Werke nicht fertigerstellt werden. Wir möchten unsere ‚überschüssigen‘ Mittel für die Beendung dieser Bauten einsetzen. Auch möchten wir die Leute dazu motivieren, Reparaturen und Unterhalt selber in die Hand zu nehmen.

Qietsch Fidel - Plan B

Qietsch Fidel – Plan B

Wir danken allen unsern Spendern recht herzlich. Besonderer Dank gebührt Raban Brunner und Emanuel Amacker aus Eischoll. Sie haben uns mit ihren Comedy-Aufführungen rund CHF 15’000 in die Kasse ‚gelacht‘. Ein weiterer Dank gebührt den OS-Schülern aus Mörel, die uns schon zum zweiten Mal den Erlös ihres Weihnachtsbazars zukommen lassen. Auch die Kirchgemeinde Binn hat den Erlös des Suppentages spontan für unser Projekt zur Verfügung gestellt. Vergelt’s Gott auch den vielen privaten Spendern, die uns immer wieder mit kleineren und grösseren Geldsummen überraschen. Weitere Spenden nehmen wir natürlich weiterhin gerne entgegen (persönlich oder auch über Internet).

Ein herzliches “Vergelt’s Gott”!! 

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