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Näherinnen in Simiatug

In Simiatug – Gemeinde in der Provinz Guaranda – haben diese und andere Frauen einen Näherinnenkurs absolviert. Sie möchten damit einerseits die Kleider für sich selbst und die der Familie selbst herstellen und andererseits damit zusätzlich ein paar Dollars verdienen. Damit sie das längerfristig machen können brauchen sie eigene Nähmaschinen. Wir möchten der Frauengruppe helfen. Dies können wir aber nur mit Deiner Hilfe. Mach diesen Frauen ein kleines Weihnachtsgeschenk – sie werden dir dankbar sein.

Näherinnen in Simiatug2017-12-03T13:31:56+00:00

Schafhaltung

Wir versuchen durch bessere Rassen und Schulung der Schafhalter die Situation der Bauernfamilien in den Anden zu verbessern

Schafhaltung2017-02-07T09:31:50+00:00

Kochherde einbauen

Momentan läuft ein Projekt in der Provinz Cotopaxi, mit dem wir vor allem die Situation der Indígenas-Frauen verbessern wollen. Wir lassen Kochherde erstellen. Diese sind wie auf dem Foto zu sehen aus Tonziegeln und sind mit einem Kamin versehen. Dadurch wird die Kochsituation wesentlich verbessert. Auch wird das Raumklima viel angenehmer, da kein Rauch mehr vorhanden ist. Ein solcher Kochherd wird von Maurern aus der Region erstellt und somit wird auch Einkommen erzielt, was auch wieder zu einer Verbesserung der Lebenssituation führt.

Kochherd

Kochherde einbauen2016-12-10T17:26:35+00:00

WC und Duschen in Quialo

Dieses Jahr haben wir unter anderem Duschen und WC für die Kindergärtner in Quialo erstellt. Die kleinen Kinder – die Jüngsten sind 2 jährig – mussten sonst zu den WC der Schule laufen. Dies konnten sie alleine nicht und darum wurde die Notdurft oft ein paar Meter neben dem Schulhaus (-zimmer) erledigt.

Unterhalt und Reparaturen

WC und Duschen in Quialo2018-11-14T16:22:33+00:00

Suppentag in Grengiols

Am 21. November nach der Abendmesse findet der Suppentag statt. Die Messe ist um 17.00 Uhr in der Pfarrkirche. Anschliessend ist der Suppentag. Der Erlös geht zu Gunster der Stiftung „Para los Indigenas del Ecuador“.

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Unterkunft in Mehrbettzimmer

Unterstützt werden junge Indígenas, die weit entfernt vom Kollegium wohnen und trotzdem ihren Abschluss machen wollen. Die Salesianer Schwestern bieten diesen Unterkunft und Betreuung während der Woche. So sind sie nicht (oder weniger) den schlechten Einflüssen auf der Strasse ausgesetzt. Dies ist vor allem für die jungen Frauen ein Problem. Nicht selten kommt es zu ungewollten Schwangerschaften. Die Folge ist meist, dass das Studium aufgegeben wird.

Suppentag in Grengiols2015-11-03T09:55:25+00:00

Simiatug zwischen Weihnacht – Neujahr

AE -Zuerst zum eher ungemütlichen Teil. Kurz vor Weihnachten (am 18. Dezember) ruft mich Angelito an wegen seiner Frau Flor. Sie sollte an diesem Tag die nächste Chemotherapie bekommen. Die Ärzte sagen ihr, dass es keine Heilung mehr gibt für sie. Sie hat verschiedene Ableger. Angel und Flor beschliessen, nach Simiatug zurück zu kehren. Nach einem Zwischenhalt in Latacunga bei einer Schwester kommen sie nach Ambato, wo wir sie abholen. Vor der Abfahrt kaufen wir noch ein – für sie etwas Früchte und weisses Fleisch.

Flor in ihrem früheren Zimmer

Flor in ihrem früheren Zimmer

Weihnacht in Simiatug ist fast wie Fasnacht bei uns. Es gibt viele Bandas in den Strassen, die Musik machen von morgen früh bis abend spät. Natürlich gehört ein richtiges Mass an Drago-Konsum dazu. Weihnachtsbeleuchtung und Christbäume gibt es wenige bis keine. Krippen hingegen werden an vielen Orten aufgestellt: in Pärken, grösseren Firmen, auf fixen Märkten und natürlich in Kirchen.

Am Mittwoch, 26. Dezember, bekommen wir Besuch aus der Schweiz. Monika Kiechler macht eine Südamerikareise. Wir holen sie in Ambato ab und machen gleich noch unsere Einkäufe und den Einkauf für’s Kinderfest vom 29. Dezember.

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Simiatug zwischen Weihnacht – Neujahr2015-01-02T10:54:51+00:00

Palmsonntag

Vreny: Wir wurden von Rodrigo, dem Vorarbeiter – Vater von fünf studierenden Kindern – nach Ambato eingeladen, um mit seiner Familie einen Ausflug zu machen. Wir fuhren in zwei Autos an einen Ort, wo man fischen und anschliessend die frisch gefangenen Forellen verspeisen kann. Danach wanderten wir noch gemeinsam zu einem Wasserfall und genossen die Wärme in diesem Tal.

Auf dem Rückweg fuhren wir an einer Gärtnerei vorbei und kauften kurz entschlossen viele Blumen ein. Ich war nämlich schon seit längerer Zeit auf der Suche nach Blumen für den Kirchgarten.

Zurück in Simiatug machte ich mich dann auch gleich ans jäten, drei Nachmittage säuberte ich an der Umgebung der Kirche. Am dritten Tag bekam ich dann Hilfe von zwei, drei Arbeitern, die die Gartentore flickten und den Stacheldraht teils neu montierten oder flickten, der Hunde wegen. Einer der Arbeiter half mir dann Löcher aus zu heben und mit Komposterde zu bereichern um die Pflanzen zu setzen.

So war für das grosse Fest, den Palmsonntag, alles bereit. Ein Mitglied der Gemeindebehörde kam sogar, um alles zu bestaunen und Fotos zu machen. Wir hoffen auf Nachahmung, damit mit der Zeit das Dorf verschönert wird.

In der Osterwoche wurde dann von den Arbeitern noch das schöne Holzportal der Kirche geputzt und neu gestrichen. Ich machte mich noch an den Fensterputz der Kirche, was teilweise gar nicht so einfach war – nur mit einer Leiter erreichbar und einzelne noch mit Zement voll gespritzt, was mich schon lang störte.

Padre Sandro war sehr glücklich und dankbar, als alles in neuem Glanz erstrahlte für das kommende Osterfest. Hat natürlich selber auch mit geholfen und gesagt: „Früher hab ich das alles selber gemacht, jetzt mag ich nicht mehr.“ Hab ihn dann getröstet und gesagt: „Deshalb sind wir ja hier, um zu helfen!“

Ostern war dann recht streng für mich. Für Ostersonntag organisierten die Frau von Rodrigo und ich das Essen für die älteren Menschen, das sind jeden Sonntag so zwischen 30 und 60 Personen, je nach Wetter. Sie sollten „Fanesca“ bekommen, das ist so eine dickliche Kürbissuppe mit verschiedenen Böhnchen, Linsen, Maisarten Gemüse und einem speziellen getrockneten Fisch, dazu gekochte Eier und Avocados – sehr nährhaft und gesund. So waren wir dann von 8 Uhr morgens an 6 – 7 Personen am Rüsten und Umherlaufen, sogar Eddy half Bohnen und Erbsen ausmachen.

Am Vortag hab ich in der Bäckerei vier Kuchenbleche voll Ruhmschnitten gebacken, die Bäckerin war wieder mal abwesend, weil sie einen Unfall hatte, und so hatte ich keine Hilfe. Der Kuchen sollte auch noch für den Abend reichen, da ich fürs Osterfest die Schwestern mit den Voluntarinnen ins Pfarrhaus eingeladen hatte – 15 Personen.

Ostermontag machten wir uns dann einen freien Tag und fuhren nach Ambato. Zum Mittagessen verabredeten wir uns mit Dr. Luis Velasco – dem Verbindungsmann der Fundacion „Para los Indigenas del Ecuador“ – und besuchten dann anschliessend auch noch sein neues Team. Alle schienen sehr motiviert und glücklich an ihrer neuen Arbeitsstelle zu sein. Auch trafen wir dort recht viele Indigenas, die uns voller Freude begrüssten, da Dr. Velasco uns als Fundacions – Mitglieder vorstellte. Montags ist in Ambato immer Markt und viele Indigenas Kommen mit ihrer Ware in die Stadt, deshalb ist dann im Büro Hochbetrieb.

 

Palmsonntag2012-04-17T03:19:08+00:00

Reparaturen und Werkstätten

Eddy: Könnte fast sagen 2 Wochen wie immer – voller Abwechslung, voller Über-raschungen und viel Arbeit. Ich hatte wieder mal was Neues zu tun: erstmals konnte er sich als Elektriker in Szene setzen. In der Comunidad Mindina wurde ein Touristenhaus gebaut, das kurz vor der Vollendung ist. In den letzten zwei Wochen wurden die Elektroinstallationen gemacht: Kabel, Steckdosen, Schalter und Sicherungskasten. Alles wird von „El cielo en la tierra“ gemacht, bis auf den Anschluss ans Netz. Momentan ist das Netz 110 Volt. Die Installation ist aber so, dass später einmal auf 220 Volt gewechselt werden kann. Dies ist zur Zeit nicht möglich, da es dafür einen Trafo braucht und diesen will oder kann niemand bezahlen.

In der ersten Woche schien mir die Arbeit der Frauen gut zu sein – in der zweiten er-schien aber niemand; sie müssen ja Minga leisten – „Gmeiwärch“. Die einzige Leistung, die erbracht wurde, war das Mittagessen – Indigena-Suppe mit Poulet und dann Reis mit etwas dazu (z. B. ein Spiegelei, Bohnen oder …). Die Suppe ist nicht schlecht – der Rest 😉

Zudem war ich jede Woche mindestens einmal bei den „hermanas“ (Salesianer-Kloster-Frauen) für Reparaturen: Türschlösser, Wasserschäden, Strom….. Sie sind glücklich und unendlich dankbar für jede Reparatur und dafür, dass endlich jemand Zeit für dies alles hat.

Der einzige, der die Reparaturen erledigen könnte, ist der Vorarbeiter Rodrigo und der kann einfach nicht überall sein!

Im Hostal, wo wir wohnen, habe ich im letzten Jahr – glaube im Mai – ein elektrisches Türschloss installiert. Bei dem funktionierte bisher nur die Gegensprechanlage. Ich habe in den letzten Tagen den Rest installiert und nun kann man die Haupteingangstür von der Küche oder vom Büro aus öffnen. Dies ist vor allem in der Nacht ein grosser Vorteil.

Vreny: Im Moment bringe ich das Pfarrhaus ein wenig in Schwung, vor allem nach aussen – Fenster putzen – glaube kaum, dass die schon mal einen Putzlappen gesehen haben. Fensterputz ist hier auf dem Lande nicht üblich.

Am 16. März feierten Padre Sandro und Cornelia Geburtstag. So kochte ich am Nachmittag im Pfarrhaus für 15 Personen und stand somit fast den ganzen Tag in der Küche. Habe Glace gemacht – haben wir hier keines – leckere Brownies gebacken, einen feinen Braten mit Kartoffelstock und dem hier üblichen weissen Reis gekocht, dazu Salat. Erster Gang ist hier immer eine warme Suppe zum Aufwärmen, kochte eine grüne Suppe – mit der grünen Banane! Padre José-Luis half fest mit, deckte den Tisch und verzierte mit Luftballonen den Raum, der neue Voluntario Miguel-Angel dekorierte den Tisch mit selbstgebastelten Blumen und so staunte der Padre nicht schlecht, als er später ins Haus kam. Machte sich dann auch hübsch und zog die neue Jacke an – Antons Jacke – an der ich den Kragen abgeändert habe, siehe Foto. Kurzum, hat sich sehr gefreut über das kleine Fest, ihm und Cornelia zu ehren. Bedankte sich dann auch am andern Tag noch zweimal bei mir für’s Organisieren.

Dann geht’s mal wieder in die Schule, oder zur Nachhilfestunde, oder mal wieder in die Bäckerei und an den Wochenenden wieder mal eine Werkstatt für’s Kochen – Materialbeschaffung usw. und so vergeht die Zeit wie im Flug. Denke schon jetzt, dass wir nicht alles erledigen können, was wir gerne erledigt hätten.

  • Exkurs: Jede Provinz ist in Kantone eingeteilt, die Kantone ihrerseits in Paroquias. Die Kantone entsprechen in etwa den Bezirken bei uns und die Paroquia ist die Gemeinde. Die Gemeinden wiederum bestehen aus vielen Comunidades. Diese würde bei uns so etwas wie Weiler sein. Die Organisation innerhalb der Comunidad entspricht aber fast dem des Gemeinderates bei uns auf ihrem Territorium. Der Gemeinderat (Junta paroquial) ist aber das offizielle Organ der Gemeinde und ist somit für alle Comunidades verantwortlich. Leider ist die Junta paroquial in Simiatug nichts wert. Die bringen es nicht fertig, mindestens das Dorf einigermassen sauber zu halten. Neustens liegen an vielen Orten im Dorf sogar Babywindeln (Pampers).
Reparaturen und Werkstätten2012-03-30T15:35:42+00:00

von Neuem Besuch: Julia und Tobias

AE – Die Tage mit Saskia und Lukas vergingen sehr schnell. An den folgenden Tagen dachten wir etwas mehr an die Schweiz und die tollen Schneeverhältnisse dort. Wir konnten uns aber trösten mit dem baldigen Besuch von Julia und Tobias, sonst wäre doch wieder vermehrt das Heimweh aufgekommen.

Wir stürzten uns wieder an die Arbeit. Ich musste am Montag Material liefern nach Santo Domingo. Im Planen sind die Arbeiter meistens nicht so geübt. Sie merken meist erst am Vortag, dass sie für den folgenden Tag nicht das nötige Material haben. Bei der Bestellung fehlt dann sehr häufig noch was, so dass vielleicht am gleichen Tag zweimal geliefert werden muss.

Am Dienstag waren die Padres nicht in Simiatug und darum gingen Vreny und ich nach Ambato einkaufen. Der ältere Sohn von Rodrigo begleitete uns. Wir kauften ein Rechaud mit Induktionsplatte. Wir brachten zudem zwei Elektrogeräte der Schwestern in eine Elektrowerkstatt zur Reparatur. Am Abend fuhren wir über El Arenal nach Simiatug und konnten so die mitgeführten Plättli in Santo Domingo abliefern.

Am Mittwoch gingen Rodrigo und ich mal wieder nach Ambato. Wir kauften noch einige Quadratmeter Plättli, da wir uns entschlossen, in der Dusche und im WC die Wände bis ganz oben zu plättlen. Zudem kauften wir die Lavabos und die Klosets.

Am Samstag wollte ich mit Padre Sandro nach Santo Domingo. Ich musste aber den Plan kurzfristig ändern, da Juan, der Computer- Betreuer in Riobama war und die Volontärin in Quito. Die Aula Virtual sollte aber für Schulung offen sein. Also sprang ich ein und war für einen Tag Chef der Informatik in Simiatug. Der Unterricht sollte von 09.00 bis 17.00 Uhr dauern. Um ca. 12.45 Uhr fragte ich den Professor, wann er die Mittagspause zu machen gedenke. Er hörte um 13.00 Uhr auf und wollte um 14.00 Uhr wieder kommen. Ich wartete ab 13.45 bis 14.15 Uhr, bis man mir mitteilte, dass Nachmittag kein Unterricht mehr sei. Die Stundenpläne sind ziemlich flexibel in diesen Kursen. Also hatte ich Feierabend.

In der folgenden Woche lief nichts Spezielles. Am Donnerstag war Mariana, die Frau von Rodrigo, krank. Ich fuhr mit Rodrigo und ihr nach Ambato ins Spital. Sie hatte eine Lungenentzündung, wegen dem feucht-kalten Wetter und dem Durchzug, in dem sie viel arbeitet, in ihrem Restaurant.

[singlepic id=581 w=320 h=240 float=left]Am Sonntag fuhren wir nach Quito, um Julia und Tobias abzuholen. Auf dem Weg besuchten wir Mariana, die sich schon ziemlich gut erholt hatte. Pünktlich um 4 Uhr landeten Julia und Tobias. Wir fuhren mit Ihnen in die Villa Esperanza, wo wir übernacheten.

[singlepic id=657 w=320 h=240 float=right]Am Montag besichtigten wir ein wenig die Stadt – fuhren auch hinauf zur Virgen; dort hat man eine relativ gute Aussicht über die Stadt. Am Dienstag fuhren wir nach Otovalo, in den Norden, wo wir diverse Artesanias kauften. Weiter ging es bis nach Ibarra, wo wir übernachteten. Am nächsten Tag ging es nach Cotacachi. Wir fuhren zur Laguna Cuicocha, einem Kratersee, der aktiv ist. Das Wasser ist ohne Lebewesen, hat eine Temperatur  von 16 Grad und  sprudelt . Am Donnerstag machten wir einen zweistündigen Ausflug hoch zu Ross, was uns allen sehr gut gefiel. Danach fuhren wir nach Simiatug.

[singlepic id=674 w=320 h=240 float=left]Für den Freitag waren wir von den Padres nach Guaico eingeladen, ein Walfahrtsort – ein Hirtenmädchen hatte dort eine Erscheinung und wurde geheilt. Für Julia war es vor allem interessant, da sie ein wenig Einblick in die Arbeit der Padres erhielt. Die Messe war für meinen Geschmack aber ziemlich lang – ca. 60 Min – die Fürbitten werden meisten frei gesprochen und auch die Predigt war ein Gemeinschaftswerk.

[singlepic id=595 w=320 h=240 float=left]Am Samstag fuhr ich mit Julia und Tobias nach Santo Domingo (Kindergarten) und anschliessend nach Quialo (Schulhaus). In Quialo lief voll die Fasnacht – und so kamen Julia und Tobias voll in den Genuss, die einheimische Bevölkerung und ihre Bräuche kennen zu lernen. Wir durften schon wieder aufs Pferd um mit einem Kugelschreiber Nastücher von einem gespannten Seil zu holen. Dabei mussten wir mit dem Kuli durch eine kleine Öse fahren. Man wollte es uns nicht allzu schwer [singlepic id=612 w=320 h=240 float=right]machen und hielt unter dem Seil praktisch an. Anschliessend war Tanzen angesagt und wie es sich gehört Trinken von Canelazo. Wir kamen fast zu spät zum Mittagessen.  Am Nachmittag war um 14.00 Uhr Messe in Playapamba. Dort konnten wir die schöne Kirchenmalerei von Cornelia bewundern, an dieser Kirche hat sie zwei Jahre lang gemalt – viele schöne Bibelszenen.

[singlepic id=608 w=320 h=240 float=left]Am Sonntag waren wir bei Mesias, einem Arbeiter des Padre, zu Cuy eingeladen. So konnten Julia und Tobias eine Indigenas-Behausung kennen lernen. Anschliessend war Stierkampf mit Fasnacht. Das durften wir natürlich nicht verpassen. Zum Glück verletzte sich keiner der zum Teil stark besoffenen Toreros. Es fing dann zu regnen an und so kehrten wir früher nach Simiatug zurück.

Montag fuhren wir gemeinsam nach Quisapincha – hier hat es billige Lederwaren. Am Abend schauten wir miteinander den Umzug ‚Flores y Frutas‘. Der Umzug war sehr schön, leider aber nicht was danach folgte – ich habe keine Videocamera mehr. Ich wurde ausgeraubt – Julia hatte grosses Glück, weil sie eine schwere Kamera und eine tiefe Tasche hatte.

[singlepic id=644 w=320 h=240 float=left]Dienstag in der Früh fuhren wir via Baños nach Puyo. Unterwegs besichtigen wir noch die Cascada del Diabolo. In Puyo wollten wir den Parque de orchídeas besichtigen, aber es regnete zu stark. Also gingen wir ins Hotel zurück und machten eine Hidromassage, Sauna und Dampfbad.

[singlepic id=648 w=320 h=240 float=right]Nach Quito fuhren wir über Tena, wo Vreny, Julia und Töbi die Insel – Planzen und Tiere besichtigten. Ich bewachte das Auto, bzw. das was drauf war (Gepäck).

Donnerstag war der letzte Tag um Quito zu erkunden – das Centro historico lernten wir besser kennen. Am Freitag waren die letzten Vorbereitungen für die Rückreise in die [singlepic id=586 w=320 h=240 float=left]Schweiz bzw. die Fahrt nach Simiatug angesagt.

[singlepic id=672 w=320 h=240 float=left]Am Samstag wurde mit ecuadorianischer Organisation der erste Teil des Films „Don Bosco“ gezeigt.  Ecuadorianisch darum, weil der Film um 16.00 Uhr gezeigt werden sollte. Ich als Operador wurde aber erst 15.45 informiert. Bis alles klappte mit den Lautsprechern usw. war es 16.40 – dann konnte es losgehen.

Wieder Alltag in Simiatug:  Arbeit in der Schreinerei, Einkauf in Ambato, Reparatur des Autos (Auswechseln der Stossdämpfer) in Ambato – bei den Strassen in Ecuador sind diese etwas schneller auszuwechseln, als in der Schweiz.

[singlepic id=675 w=320 h=240 float=left]Vreny arbeitet wie immer im Convento, in der Bäckerei, in der Schule und am Samstag hatte sie eine Werkstatt mit Frauen. Sie lernte diese Konfitüre herstellen: von  Brombeeren, Claudias (gälbi Frümä) und Ananas.

Am Samstag nachmittag um vier Uhr sahen wir den zweiten Teil des Films von „Don Bosco“, und Vreny serviert eine reichhaltige Suppe. Der Film spielte in den Jahren 1815 bis 1880 und zeigte mir recht gut wie weit die Baukunst in Italien schon war – ich darf fast nicht daran denken wie heute in Simiatug gebaut wird.

von Neuem Besuch: Julia und Tobias2012-03-06T02:46:33+00:00

Ankunft

Quito

[singlepic id=524 w=320 h=240 float=left]Ungefähr um Mitternacht trafen wir in Quito ein, hatten ruhige Flüge von Buenes Aires nach Lima und von da nach Quito. Die Ankunftshalle in Quito jedoch war randvoll gefüllt mit Reisenden und wir brauchten fast zwei Stunden, bis wir den Flughafen verlassen konnten – Pass – und Gepäckkontrolle.

Am Morgen rief uns schon unsere Freundin Carmen Ochoa in Quito an, und teilte uns mit, dass wir uns am Abend nicht nur mit ihr, sondern auch mit Padre Arnold aus der Schweiz treffen würden. Das freute uns natürlich sehr. Zusammen verbrachten wir einen gemütlichen Abend und erfuhren so auch aus erster Hand, was er und seine Begleiter auf der Reise alles erlebt hatten und was es so Neues gab für die Stiftung. Er war sehr zufrieden über seine Reise und sie hatten wunderbares Wetter.

Simiatug

[singlepic id=525 w=320 h=240 float=right]Am nächsten Morgen wurden wir mit unserem Auto von einem der Mitarbeiter des FEEP von Guaranda abgeholt. In Ambato machten wir noch ein paar Einkäufe und trafen dann so gegen 17.30 Uhr an unserem Arbeitsplatz ein. Unser erster Gang ging natürlich ins Pfarrhaus. Wir wurden von den beiden Padres mit strahlendem Gesicht empfangen und innig umarmt. Padre Sandro fand vor lauter Freude fast keine Worte und war überglücklich uns zu sehen. Er konnte fast nicht glauben, dass wir wieder da waren. Gleich schon am nächsten Tag wollte er mit uns nach Santo Domingo fahren, damit wir seine Arbeit kontrollieren könnten.

[singlepic id=529 w=320 h=240 float=left]Padre Sandro begleitete uns ins Hostal und wollte uns mit dem Gepäck behilflich sein. Da stand auch schon Cornelia bereit und alle sprangen herbei um uns höchst persönlich zu begrüssen. An unserer Türe stand ein Willkommens-Schild und ein gutes Essen wartete auch schon auf uns. Wir spürten richtig wie erfreut alle waren, dass wir wieder im Land sind. Auch am nächsten Tag werden wir überall mit „Willkommen“ d.h. „Bienvenidos“begrüsst. Auch die Schwestern liefen mit ausgestreckten Armen auf uns zu und hiessen uns ganz herzlich willkommen.

Eddy fuhr schon am nächsten Morgen nach Guaranda um unser Auto zu immatrikulieren und ich wurde schon ins Pfarrhaus gerufen. Die Koffern standen noch herum und warteten.

Somit musste auch Santo Domingo noch warten. Also fuhren wir am Freitag dahin und nahmen an einer Versammlung der Gemeinde teil. Sie bedankten sich herzlich bei uns und all unseren Freunden und Verwandten aus der Schweiz. Und teilten uns schon mal mit, dass wir dann zur Einsegnung und zum Fest eingeladen werden.

Samstags wollte Padre Sandro, dass wir ihn am Morgen an eine Messe mit Taufe begleiteten, an den Ort, an dem sie letzten Winter so ihre Schwierigkeiten mit der Strasse hatten und am Nachmittag an eine Beerdigung in eine ganz andere Richtung.

Die folgende Woche stürzten wir uns schon voll in die Arbeit. Eddy fuhr schon zweimal mit dem Camion nach Ambato – Material besorgen, dann nochmals nach Guarando – Auto- Immatrikulation, was er im Detail berichten wird und dann folgt schon ein Umbau hier im Hostal.

[singlepic id=526 w=320 h=240 float=right]Ich sehe schon wieder viel Arbeit im Pfarrhaus und am Freitag ging’s schon wieder in die Schule. Sonntags begleiteten wir Padre José-Luis in eine Gemeinde, die mit dem Auto nicht zugänglich ist. Wir liefen zuerst bergab, dann wieder bergauf – 1½ Stunde. Wir feierten eine Hochzeitsmesse, in der anschliessend noch die vier Kinder des Paares getauft wurden. Die Mühe hat sich doch [singlepic id=527 w=320 h=240 float=right]gelohnt- oder?

Heute Montag fuhr ich mit Padre José-Luis in zwei neue Gemeinden, die etwas tiefer liegen und bedeutend wärmer sind. Hier soll ich die grösseren Kinder zum Unterrichten übernehmen, da der Padre sich um die Kollegiums-Schüler bekümmern muss.

Im unteren Dorf wurden wir noch zu einem zwei Monate alten, toten Kind gerufen. Wie so oft hier, ist die Mutter sehr jung und ohne Mann.

Hier noch ein kleines Detail: Die Temperatur im Hostal beträgt 12 Grad. Es gab keine Sonne heute und die Temperatur sinkt sofort. Bei unserem Eintreffen in Simiatug hatte es 14 Grad. Die Natur benötigt jedoch den Regen. Im Sommer ist hier alles trocken und es fällt kein Regen. Da wir dieses Jahr einen Monat früher hier sind, können wir den Unterschied deutlich sehen.

Ankunft2011-12-14T02:36:06+00:00

Cabaret zu Gunsten von Ecuavision

Q(u)ietschfidelquietschfidelgrengiols

Der Bruder meines Schwiegersohnes, Raban Brunner, fragte mich im Juni, ob wir einverstanden wären, wenn er mit seinem Freund Romano Amacker ein Cabaret (Divertimento, Plan B) aufführen würde. Klar waren wir einverstanden! An diesem Anlass in Eischoll kam ein stattlicher Betrag zusammen. Der Gesamterlös ging zur Hälfte an eine Organisation, die in Kolumbien (Bogotá) hilft und die andere war für unser Projekt in Ecuador.

Nach dem tollen Erfolg bot sich die Gruppe an, eine Aufführung für unser Kindergarten-Projekt in Ecuador zu machen, dieses Mal in Grengiols. Natürlich haben wir gleich mit dem Organisieren angefangen.

Am 22. Oktober 2011, 20.00 Uhr findet diese Aufführung in der MZH statt. Wir hoffen, dass wiederum viele Leute anwesend sein werden und einen unterhaltsamen Abend verbringen. Natürlich würde es uns besonders freuen, wenn an der Kollekte erneut ein stattlicher Betrag zusammen kommt, um unser Projekt fertig finanzieren zu können. Wer weiss, vielleicht werden wir uns sogar in ein neues stürzen können.

Cabaret zu Gunsten von Ecuavision2011-10-17T18:19:13+00:00
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