Archiv für den Monat: Februar 2012

Saskia und Lukas auf Besuch

AE – Die kleine Lücke von ‚Drei Königen‘ bis am 15. Januar lassen wir unkommentiert. Nicht das es nichts zu berichten gäbe, aber ich habe diese Woche nicht in der Disco duro gespeichert.

Am 15. Januar holten wir Saskia und Lukas auf dem Flughafen von Quito ab. Sie kamen von Havanna via Panama. Wir fuhren mit ihnen zur Villa Esperanza, wo wir für 2 – 3 Nächte logierten.

[singlepic id=540 w=320 h=240 float=right]Ich hatte schon seit 3 – 4 Tagen nach dem Essen Magen/Bauchschmerzen, je nachdem was ich gegessen hatte. Am 16. am Nachmittag erwischte es mich wieder und ich legte mich hin, während die andern die Altstadt von Quito besichtigten. Am Abend gingen wir miteinander essen. Ich meldete mich beim Arzt für den folgenden Tag an.

Am Dienstag suchten wir miteinander Cumbaya bzw. dort meinen Arzt. Er und ein Assistenzarzt untersuchten mich – konnten aber nicht richtig sagen was es war. Ich musste noch das Labor machen. Der Arzt verordnete mir eine Teediät für 24 Stunden. [singlepic id=544 w=320 h=240 float=left]Diese konnte ich leider nicht ganz einhalten, da wir am Abend in einem sehr guten Restaurant essen gingen. Der auserlesene Wein war nicht nur gut, sondern auch sehr teuer. Der Wein allein sollte 110 $ kosten. Am folgenden Tag brachte ich noch die verlangten ‚Abfälle‘ ins Labor. Anschliessend fuhren wir via Mitad del Mundo Richtung Küste. Wir verbrachten die Nacht in Pedernales und fuhren am Donnerstag Richtung Crucita. Dies ist ein kleines Fischerdörfchen, das wir vom letzten Jahr schon kennen. [singlepic id=549 w=320 h=240 float=right]Auf der Fahrt dorthin besichtigen wir eine Anlage (Punta Prieta) am Strand, jedoch ca. 80 m über dem Wasserspiegel. Eine wunderschöne Anlage, aber nicht gerade billig – für hiesige Verhältnisse. Der normale Preis pro Person, pro Nacht, ohne Essen $ 45 (die Suite $ 110). Wäre für 1 – 2 Tage aber durchaus lohnenswert.

[singlepic id=575 w=320 h=240 float=left]Am Abend in Crucita testen wir die Temperatur des Meerwassers.  Es hatte ziemlich Wellen, aber das Wasser war herrlich warm. Nach dem Duschen bekamen wir Fisch zum Essen und gingen anschliessend schlafen in dieser Suite.

Am folgenden Tag war das Wetter nicht für ein Kurzschwimmen. Also verliessen wir Crucita nach dem Frühstück Richtung Simiatug.

Wir fuhren via Quevedo – Facundavela nach Simiatug. Das GPS und die befragten Leute führten uns aber nicht auf dem schnellsten Weg nach Simiatug. Wir erreichten unser ‚Daheim‘ erst um 22.15 Uhr. Mindestens 2 Stunden hätten wir schneller sein sollen.

In Simiatug war natürlich für uns Arbeit angesagt. Vreny hatte eine Werkstatt für Backen von Brot und Kuchen. Insgesamt nahmen zirka 20 Personen aus verschiedenen Dörfern  [singlepic id=556 w=320 h=240 float=left]daran teil. Ich und Lukas halfen in der Aula Virtual. Am Sonntag fuhren Saskia, Lukas und ich nach Salinas. Hier kauften wir Schokolade und Käse nach Schweizer Rezepten erstellt. Das Mittag nahmen wir in Guaranda ein: Pizza mit viel Käse. Die Rückreise nach Simiatug machten wir über El Arenal. Zu unserem Erstaunen hatte es oben (ca, 4300 m) keinen Nebel und die Sicht war recht gut.

[singlepic id=560 w=320 h=240 float=right]Am Montag wollten wir in Santa Teresa an einer Erstkommunion teilnehmen. Kurz vor der Abfahrt bekam ich von Rodrigo ein Telefon, und er bat mich, mit dem Lastwagen in Ambato Material zu holen. Ich sagte zu und Saskia und Luki mussten alleine mit Padre Jose-Luis nach Santa Teresa fahren, Vreny fuhr nämlich hinunter nach Mindina und Salaleo zum Unterrichten.

Am Mittwoch fuhren wir alle miteinander nach Quisapincha, wo wir ein paar Lederjacken kauften – zu Preisen zwischen $ 60 – 75. Kurz sahen wir uns noch in Ambato um, wo es nicht viel Sehenswertes gibt. Dann fuhren wir via Salasaca (wo wir wieder ein wenig einkauften, warme Strickjacken zu $ 15) nach Baños zu Maria Elena. Am Abend gingen wir noch ins heisse Vulkan-Wasser 40-50 Grad. Leider hat es um diese Tageszeit viele Gäste (Fleischmarkt).

Recht früh fuhren wir am folgenden Tag nach Cuenca. Dies ist die schönste und sauberste Stadt von Ecuador. Teils erkundeten wir zu Fuss und teils mit dem Touristenbus. Am Freitag fuhren wir Richtung Loja. In Saraguro machten wir Halt. Es ist ein sehr schönes Dörfchen. Die Frauen tragen ganz schwarze Trachten; die Männer ebenfalls in schwarz tragen kurze Hosen (etwas unter die Knie) und haben einen langen Zopf. [singlepic id=571 w=320 h=240 float=right]Ein so sauberes Dörfchen haben wir sonst in Ecuador noch nie gesehen.

Südlich von Loja besuchen wir das Dorf, in dem es angeblich viele Menschen über 100 Jahre haben soll: Vilcabama. Landschaftlich ist sowohl die Fahrt wie der Ort selber sehr schön – leider finden wir aber keine so alten Leute. Am Samstag gegen Mittag fahren Vreny und ich Richtung Simiatug. Saskia und Lukas besichtigen noch ein wenig die Stadt, um am Sonntag morgen – 7.00 Uhr – Richtung Peru zu verreisen.

Wir hatten mit unserer Fahrt nicht sehr Glück. Schon kurz nach Loja mussten wir wegen einem Verkehrsunfall ca. 30 – 40 Minuten warten. Beim Überqueren der westlichen Cordille Richtung Machala hatten wir während cirka 2 Stunden ziemlich Nebel. Das hatte zur Folge, dass wir noch einen Zwischenhalt machten – wir verbrachten eine Nacht in Naranjal und genossen die heimische Küche (viel Reis) schön begleitet vom Strassenlärm. Das Hotel war für seine $ 15 recht gut.

Am Sonntag gings weiter und so um 16.00 Uhr erreichten wir Simiatug. Leider haben wir vergessen in Guaranda zu tanken. Wir werden vom Padre ein paar Liter Benzin verlangen müssen.

Der Arzt hat mir übrigens empfohlen eine Woche kein Obst und kein Gemüse zu essen, was ich auch befolgt habe. Nach 8 Tagen begann ich wieder mit Gemüse. Die Früchte werden jetzt dann auch wieder dran kommen. Ich fühle mich eigentlich wieder pudelwohl.

So das wars – das nächste Mal werde ich ‚hoffentlich‘ früher schreiben.

Saskia und Lukas auf Besuch2012-02-04T14:23:10+00:00
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