Ein Ausflug ersetzt eine Woche Ferien

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Eddy: Über Ostern wurde nicht gearbeitet. Das heisst aber nicht, dass ich frei hatte. Wir sind immer noch zünftig an der Internetseite (www.simiatug.com). Ich versuche, dies aber an den Randstunden zu machen. Den Schwestern musste ich weitere Türschlösser auswechseln, Lampen reparieren und eine Lampe installieren. Sie hätten noch gerne, wenn ich ihnen eine Tür reparie – vielleicht liegts noch drin?!

Am Montag (Ostermontag) fuhren Vreny und ich nach Ambato um Einkäufe zu tätigen und das Auto zu reparieren: kleine Kratzer in der Carosserie. Am Dienstag war ich wieder mal Chauffeur – beim Bau der Aula brauchten sie Steine für die Fundamente. Gestern Mittwoch war ich den ersten Tag voll in der Schreinerei. Ich habe den Arbeitern in der Schreinerei versprochen, mit ihnen den Umgang mit Maschinen und Werkzeug zu verbessern und etwas mehr Ordnung in die Schreinerei zu bringen.

Der Anfang hat nicht so 100% geklappt – so um 11.00 habe ich mich mit der Bandsäge geschnitten. Die Wunde liess ich im Notfall behandeln. Zum Glück war es aber nicht so schlimm – hat zwar ziemlich geblutet, aber weder Knochen noch Bänder verletzt.

Heute Donnerstag fuhren wir um 04.30 Uhr los: Padre José-Luis, Volontario Angel, drei Schwestern und 3 Volontarias. In zwei Autos fuhren wir los um um 06.00 Uhr im „Agua caliente“ oberhalb von El Salado zu baden. Nach dem Aufwärmen erhielten wir ein Frühstück von den Schwestern.

Dann ging die Fahrt weiter über El Arenal zu den Refugios am Chimborazo. Auf der Fahrt sahen wir viele Vicunas. Wunderschöne Tierchen – sehr ähnlich unseren Rehen. Vom Refugio 1 (auf einer Höhe von 4800 m) stiegen wir hoch zum Refugio 2. Bei diesem  steht zwar geschrieben: Höhe 5000 m. Es fehlen aber eigentlich ca 20 m – diese sind wir dann weiter nach oben gelaufen. Die Volontarios sahen zum ersten Mal Schnee und benahmen sich auch entsprechend: fast wie kleine Kinder im Schnee.

Wir hatten ernormes Glück. Bis zum Abstieg war das Wetter super. Wir konnten ständig den Gipfel sehen und es war kein Wind. Leider war weiter unten ein Nebelband, dass wir die Landschaft zu wenig beobachten konnten. Der Aufstieg zum Refugio 2 dauerte für uns ca. eine Stunde. Auf dieser Höhe macht man 200 m nicht so schnell. Nach dem Abstieg zum Refugio 1 wurden wir ein weiteres Mal von den Schwestern überrascht. Wir erhielten gebratene Gummiadlerbeine und Reis. Im Refugio, wo wir das Essen zu uns nahmen, bestellten wir Cocablättertee, der mit Rotwein aufgebessert wurde.

Auf der Heimfahrt bezahlten wir noch den Eintritt für das Thermalbad von je 50 Centavos. Diesen konnten wir am Morgen nicht bezahlen, da alle im Wasser waren, als ein Mann zum Einkassieren kam. Bei unserer Wegfahrt konnten wir ihn nicht finden.

Um 14.30 Uhr waren wir wieder in Simiatug – ein strenger aber super schöner Tag ging mehr oder weniger zu Ende.

2012-04-16T02:53:55+00:00
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