Simiatug zwischen Weihnacht – Neujahr

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AE -Zuerst zum eher ungemütlichen Teil. Kurz vor Weihnachten (am 18. Dezember) ruft mich Angelito an wegen seiner Frau Flor. Sie sollte an diesem Tag die nächste Chemotherapie bekommen. Die Ärzte sagen ihr, dass es keine Heilung mehr gibt für sie. Sie hat verschiedene Ableger. Angel und Flor beschliessen, nach Simiatug zurück zu kehren. Nach einem Zwischenhalt in Latacunga bei einer Schwester kommen sie nach Ambato, wo wir sie abholen. Vor der Abfahrt kaufen wir noch ein – für sie etwas Früchte und weisses Fleisch.

Flor in ihrem früheren Zimmer

Flor in ihrem früheren Zimmer

Weihnacht in Simiatug ist fast wie Fasnacht bei uns. Es gibt viele Bandas in den Strassen, die Musik machen von morgen früh bis abend spät. Natürlich gehört ein richtiges Mass an Drago-Konsum dazu. Weihnachtsbeleuchtung und Christbäume gibt es wenige bis keine. Krippen hingegen werden an vielen Orten aufgestellt: in Pärken, grösseren Firmen, auf fixen Märkten und natürlich in Kirchen.

Am Mittwoch, 26. Dezember, bekommen wir Besuch aus der Schweiz. Monika Kiechler macht eine Südamerikareise. Wir holen sie in Ambato ab und machen gleich noch unsere Einkäufe und den Einkauf für’s Kinderfest vom 29. Dezember.

Am folgenden Tag sind wir nach Santa Theresa eingeladen, anderthalb Stunde von Simiatug entfernt. Dort findet eine Reservoir-Einweihung statt. Padre Jose-Luis fährt mit und unser Auto dient dann auch gleich als Altar, da die Messe gleich unter freiem Himmel und neben dem Reservoir statt findet. Hoch zu Ross trifft dann auch noch der König mit seinen Gehilfen ein und Monica kann sich dann gleich mit den hiesigen Bräuchen des Dreikönigsfestes bekannt machen.

Nach der Einweihung wird heftig getanzt, wobei die Musik von der wahrscheinlich besten Banda, die wir bisher gehört haben, gemacht wird. Anschliessend marschieren die Teilnehmer unter Musikbegleitung ins Dorf hinunter, wo es dann ein Mittagessen gibt. Danach finden ein paar Aufführungen der Schulkinder statt und einige Ansprachen werden gehalten. Dann geht es wieder weiter mit Tanzen. Wir aber verlassen nach einer Tanzeinlage von Padre Jose-Luis die Comunidad und kehren nach Simiatug zurück.

Kurz vor Silvester bekommen wir Besuch von einer Gruppe aus Santo Domingo. Sie wünschen, dass der Kindergarten möglichst schnell fertig erstellt wird. Dies ist auch ganz in unserem Sinn. Zudem verlangen sie, dass im eigentlichen Schulzimmer ein Teppich gelegt werden sollte. Wir sind von dieser Idee nicht abgeneigt und werden eine Lösung suchen, damit die Kinder nicht auf dem Plättliboden sein müssen; eine Teppichlösung scheint uns aber nicht sehr sinnvoll –> Putzproblem. Vor dem Kindergarten soll ein Zaun erstellt werden, damit die Kinder besser geschützt sind vor Hunden und dass sie einfacher zu beobachten sind. Ein Erstellen eines Zaunes scheint uns ebenfalls sinnvoll.

Wir beschliessen an Silvesterabend beim Herumhüpfen (sprich tanzen) mitzumachen. Um 24.00 Uhr wird der Viejo (eine männliche Puppe) verbrannt.

FELIZ ANO NUEVO

Weitere Bilder von Santa Teresa

ein Link der sich vielleicht fuer die Ecuadorianer lohnt

 

 

2015-01-02T10:54:51+00:00
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